Oberlidstraffung
Die klassische obere Blepharoplastik bei Schlupflidern. Der Hautüberschuss wird entlang der natürlichen Lidfalte entfernt, bei Bedarf werden Muskel- und Fettanteile fein modelliert. Der häufigste Eingriff am Augenlid.
Plastische Chirurgie in Wien
Wenn schwere Oberlider den Blick müde wirken lassen, obwohl Sie es nicht sind: Ober- und Unterlidstraffung bei OA Dr. Leo Gmelch, MRBS – Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und Oberarzt an der Abteilung für Plastische Chirurgie im St. Josef Krankenhaus Wien.
durchschnittliche Dauer einer Oberlidstraffung – ambulant, ohne Vollnarkose
Warum Lider den Ausdruck bestimmen
Mit den Jahren verliert die Oberlidhaut – die dünnste Haut des gesamten Körpers – an Elastizität. Gleichzeitig lockert sich das darunterliegende Bindegewebe, und die natürlichen Fettpolster der Augenhöhle treten hervor. Das Ergebnis nennt die Medizin Dermatochalasis: überschüssige Oberlidhaut, die sich über die Lidfalte legt und den Blick verschattet.
Das ist keine Frage von Eitelkeit. Viele Betroffene berichten von einem Druckgefühl über den Augen, von vorzeitiger Ermüdung beim Lesen oder Bildschirmarbeiten – und davon, dass sie unbewusst ständig die Stirn anheben, um besser zu sehen. Wenn der Hautüberschuss weit genug reicht, schränkt er das obere Gesichtsfeld messbar ein.
Genau hier setzt die Blepharoplastik an. Systematische Übersichtsarbeiten belegen nach einer Oberlidstraffung eine objektiv messbare Verbesserung des oberen Gesichtsfeldes1; einzelne Studien berichten mittlere Zugewinne in der Größenordnung von rund 30 Prozentpunkten2. Die amerikanische Ophthalmologische Gesellschaft hat auf dieser Basis eigene funktionelle Indikationskriterien definiert3.
Behandlungsspektrum
Nicht jedes schwere Lid braucht dieselbe Operation. Welcher Eingriff der richtige ist, entscheidet der Befund – nicht der Wunsch nach einem bestimmten Verfahren.
Die klassische obere Blepharoplastik bei Schlupflidern. Der Hautüberschuss wird entlang der natürlichen Lidfalte entfernt, bei Bedarf werden Muskel- und Fettanteile fein modelliert. Der häufigste Eingriff am Augenlid.
Bei Tränensäcken und erschlafftem Unterlid. Über einen Zugang an der Bindehautinnenseite bleibt die Haut äußerlich unversehrt; überschüssiges Fett wird nicht einfach entfernt, sondern in die Tränenrinne umverteilt.
Wenn nicht das Lid, sondern die abgesunkene Augenbraue das eigentliche Problem ist. Wird die Braue übersehen, verschlechtert eine reine Lidstraffung das Ergebnis – deshalb steht am Anfang immer die genaue Analyse.
Beim echten Hängelid ist nicht die Haut, sondern der Lidhebermuskel beziehungsweise seine Sehne geschwächt. Korrigiert wird hier am Muskelansatz – ein anderer Eingriff mit anderer Zielsetzung als die Hautstraffung.
Lidfehlstellungen mit Krankheitswert: Beim Entropium dreht sich der Lidrand nach innen und die Wimpern scheuern auf der Hornhaut, beim Ektropium klafft das Lid nach außen und das Auge tränt permanent. Beides gehört behandelt, nicht kaschiert.
Das gesamte Leistungsspektrum von Dr. Leo Gmelch – von Brust- und Tumorchirurgie über Körperformung bis zur Hand- und Nervenchirurgie – finden Sie auf der Hauptordinationsseite.
Zu leogmelch.atDer entscheidende Unterschied
„Schlupflid“ ist ein Sammelbegriff, kein Befund. Wer die Ursache nicht sauber trennt, operiert am Problem vorbei. Deshalb steht am Anfang jeder Behandlung die klinische Analyse – nicht der Terminkalender.
Der klassische Hautüberschuss am Oberlid.
Die abgesunkene Augenbraue.
Die Schwäche des Lidhebers.
Wird bei einer bestehenden Brauenptosis zu viel Oberlidhaut entfernt, sinkt die Braue weiter ab und der Blick wirkt danach schwerer statt offener – ein Ergebnis, das sich nur schwer korrigieren lässt. Die sorgfältige Zuordnung vor dem Eingriff ist deshalb der wichtigste einzelne Qualitätsfaktor der Lidchirurgie.
Ihr Weg, Schritt für Schritt
Transparenz nimmt Unsicherheit. Hier sehen Sie jeden Schritt – inklusive der Wartezeiten, die niemand gern erwähnt.
Anamnese, Augenanamnese (trockene Augen, Kontaktlinsen, Voroperationen), klinische Untersuchung inklusive Brauenposition, Lidspaltenweite, Hautqualität und Tränenfilm. Am Ende steht eine klare Empfehlung – auch dann, wenn sie „kein Eingriff“ lautet.
Schriftliche Aufklärung über Nutzen, Alternativen und Risiken mit gesetzlich vorgesehener Bedenkzeit. Blutverdünnende Medikamente werden – ausschließlich nach Rücksprache mit dem verordnenden Arzt – pausiert, Nikotinkarenz wird dringend empfohlen.
Anzeichnung im Sitzen bei entspannter Stirn – millimetergenau, weil hier über das spätere Ergebnis entschieden wird. Danach örtliche Betäubung, auf Wunsch mit leichter Sedierung, der Eingriff selbst und ein feiner Hautverschluss. Sie gehen anschließend zu Fuß nach Hause.
Schwellung und Blutergüsse erreichen um den zweiten Tag ihr Maximum. Konsequentes Kühlen, erhöhte Kopflage beim Schlafen und Verzicht auf Bücken und Heben verkürzen diese Phase spürbar.
Die Fäden werden entfernt, die Narbe kontrolliert und die Narbenpflege besprochen. Ab jetzt ist vorsichtiges Augen-Make-up wieder möglich.
Die meisten Menschen sind nach zehn bis vierzehn Tagen wieder gesellschaftsfähig. Sport, Sauna, Solarium und schweres Heben pausieren drei bis vier Wochen, Kontaktlinsen etwa zwei Wochen.
Die feine Narbe in der Lidfalte verblasst, das Gewebe setzt sich. Konsequenter Sonnenschutz in den ersten Monaten verbessert das Narbenergebnis nachweislich. Nachkontrollen sind im Honorar enthalten.
Der Operateur
Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie. Oberarzt an der Abteilung für Plastische Chirurgie im St. Josef Krankenhaus Wien.
Lidchirurgie verlangt zwei Dinge gleichzeitig: chirurgische Präzision im Millimeterbereich und ein Auge für Proportion. Ein Lid, das technisch perfekt gestrafft ist, aber die Brauenposition ignoriert, ist kein gutes Ergebnis. Deshalb steht am Anfang jeder Behandlung die vollständige Analyse der periorbitalen Region – und nicht die Frage, welcher Eingriff sich gerade anbietet.
„Ein gutes Lidergebnis fällt niemandem auf. Es fällt nur auf, dass jemand ausgeruht aussieht.“
Vollständiger Werdegang und alle Leistungen auf leogmelch.at
Ehrliche Aufklärung
Die Blepharoplastik zählt zu den komplikationsärmsten Eingriffen der plastischen Chirurgie. Risikofrei ist sie deshalb nicht. Diese Seite verschweigt nichts – die vollständige Aufklärung erfolgt persönlich und schriftlich vor dem Eingriff.
Trockenheitsbeschwerden sind die häufigste Nebenwirkung; systematische Auswertungen berichten je nach Studie Raten von null bis rund einem Viertel der Operierten4.
Eine systematische Übersicht zur Unterlidblepharoplastik gibt die Gesamtkomplikationsrate mit rund 14 % an – ganz überwiegend leichte, vorübergehende Befunde. Korrektureingriffe werden mit bis zu etwa 9 % angegeben5.
Diese Komplikationen sind Raritäten; in großen Auswertungen liegt die Rate dauerhafter Sehverschlechterung deutlich unter einem Promille6. Entscheidend ist, dass Sie die Warnzeichen kennen: starke, zunehmende Schmerzen mit Sehverschlechterung sind ein Notfall und müssen sofort abgeklärt werden.
Kosten & Kostenübernahme
Die folgenden Beträge sind Startpreise für den unkomplizierten Standardfall. Der verbindliche Preis ergibt sich nach der persönlichen Untersuchung – seriös lässt er sich vorher nicht nennen.
Obere Blepharoplastik, ein- oder beidseitig, ambulant in örtlicher Betäubung.
Untere Blepharoplastik, in der Regel transkonjunktival mit Fettumverteilung.
Eine Vorbereitung, eine Betäubung, eine Ausfallzeit statt zwei.
Alle Preise verstehen sich als Endpreise pro Behandlung.
Terminbuchung
Wählen Sie direkt im Kalender der Ordination einen freien Termin. Alternativ erreichen Sie uns telefonisch. +43 1 890 45 20
Die aktuellen Ab-Preise für die Oberlidstraffung, die Unterlidstraffung und die kombinierte Behandlung finden Sie in der Kostenübersicht auf dieser Seite. Enthalten sind jeweils das ausführliche Beratungs- und Aufklärungsgespräch, der Eingriff selbst, sämtliche Materialien sowie die Nachkontrollen.
Der endgültige Preis hängt vom Befund ab: Zusätzliche Schritte wie eine Fettumverteilung, eine Kanthopexie oder eine gleichzeitige Ptosis-Korrektur erhöhen den chirurgischen Aufwand. Ein verbindliches Angebot erhalten Sie nach der persönlichen Untersuchung.
Rein ästhetisch motivierte Eingriffe werden in Österreich nicht von der Sozialversicherung übernommen.
Anders ist es bei einer nachgewiesenen funktionellen Beeinträchtigung: Wenn überschüssige Oberlidhaut oder ein hängendes Oberlid das obere Gesichtsfeld messbar einschränkt, kann eine Kostenübernahme beantragt werden. Voraussetzung ist in der Regel ein augenfachärztlicher Befund mit Gesichtsfelduntersuchung. Medizinische Indikationen wie Entropium, Ektropium oder eine ausgeprägte Ptosis gelten grundsätzlich als Heilbehandlung. Die Entscheidung trifft immer der jeweilige Versicherungsträger im Einzelfall.
Der Eingriff selbst ist schmerzfrei, weil er in örtlicher Betäubung durchgeführt wird – auf Wunsch ergänzt durch eine leichte Sedierung. Spürbar ist während der Operation lediglich ein Druck- oder Zuggefühl.
Nach dem Abklingen der Betäubung berichten die meisten Patientinnen und Patienten über ein Spannungsgefühl und leichten Druck, der sich mit einfachen Schmerzmitteln wie Paracetamol gut kontrollieren lässt. Starke Schmerzen sind untypisch und sollten immer abgeklärt werden.
Die Fäden werden am fünften bis siebten Tag entfernt. Schwellung und Blutergüsse sind in den ersten drei Tagen am stärksten und klingen danach rasch ab.
Die meisten Menschen sind nach etwa zehn bis vierzehn Tagen wieder gesellschaftsfähig und können sich dezent schminken. Sport, Sauna und schweres Heben sollten drei bis vier Wochen pausiert werden. Bis die Narbe vollständig verblasst und das endgültige Ergebnis sichtbar ist, vergehen drei bis sechs Monate.
Der Schnitt wird bei der Oberlidstraffung exakt in die natürliche Lidfalte gelegt. Dadurch liegt die Narbe bei geöffnetem Auge verborgen und ist im Alltag in aller Regel nicht zu erkennen. In den ersten Wochen ist sie als feine rötliche Linie sichtbar und blasst dann über Monate ab.
Bei der Unterlidstraffung wird häufig ein transkonjunktivaler Zugang über die Bindehautinnenseite gewählt – dabei entsteht überhaupt keine sichtbare äußere Narbe.
Die Blepharoplastik gilt als komplikationsarmer Eingriff, ist aber wie jede Operation nicht risikofrei.
Häufig und vorübergehend: Schwellung, Blutergüsse, Lichtempfindlichkeit und trockene, brennende Augen. Systematische Auswertungen berichten postoperative Trockenheitsbeschwerden bei bis zu rund einem Viertel der Operierten.
Seltener: Wundheilungsstörungen, Asymmetrien, Über- oder Unterkorrekturen sowie Lidfehlstellungen. Korrektureingriffe werden in Übersichtsarbeiten mit bis zu etwa 9 Prozent angegeben.
Sehr selten: Nachblutung hinter dem Augapfel mit Sehverschlechterung – eine Rarität, aber ein Notfall. Alle Risiken werden vor dem Eingriff persönlich und schriftlich besprochen.
Eine Oberlidstraffung hält bei den meisten Menschen zehn Jahre und länger; viele benötigen zeitlebens keine zweite Operation.
Der Eingriff hält den natürlichen Alterungsprozess allerdings nicht an – Haut und Gewebe verändern sich weiter. Wie lange das Ergebnis stabil bleibt, hängt von Veranlagung, Hautbeschaffenheit, Sonnenexposition und Rauchen ab. Ergebnisse an den Unterlidern, bei denen Fett umverteilt statt entfernt wurde, sind erfahrungsgemäß besonders langlebig.
Beim klassischen Schlupflid (Dermatochalasis) ist ausschließlich die Oberlidhaut erschlafft und legt sich über die Lidfalte – hier hilft eine Oberlidstraffung.
Bei einer Brauenptosis ist dagegen die gesamte Augenbraue abgesunken und schiebt die Haut nach unten. Wird in diesem Fall nur Lidhaut entfernt, sinkt die Braue weiter ab und der Blick wirkt schwerer statt offener. Die Unterscheidung erfolgt klinisch, indem die Braue in ihre natürliche Position angehoben und der Hautüberschuss erneut beurteilt wird.
Eine dritte Ursache ist die echte Ptosis, bei der der Lidhebermuskel geschwächt ist.
Es gibt keine Altersgrenze – entscheidend ist der Befund, nicht das Geburtsjahr. Die meisten Eingriffe werden zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr durchgeführt.
Bei familiär bedingten, früh ausgeprägten Schlupflidern kann eine Operation aber auch schon ab Mitte zwanzig sinnvoll sein. Voraussetzung ist immer, dass Sie gesund sind, realistische Erwartungen haben und keine unbehandelten Augenerkrankungen vorliegen.
Eine Oberlidstraffung dauert etwa 45 bis 60 Minuten und wird ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt.
Zunächst wird der zu entfernende Hautüberschuss im Sitzen millimetergenau angezeichnet – im Liegen verschiebt sich das Gewebe und die Anzeichnung wäre unzuverlässig. Danach folgen Betäubung, Hautentfernung entlang der Lidfalte, gegebenenfalls die Korrektur von Muskel- und Fettanteilen sowie ein feiner Hautverschluss. Sie können die Ordination anschließend zu Fuß verlassen; ein Stationsaufenthalt ist nicht erforderlich.
Ja, die Kombination ist üblich und in vielen Fällen sinnvoll: Sie bedeutet nur eine Vorbereitung, eine Betäubung und eine Ausfallzeit statt zwei.
Auch die Kombination mit einem Brauenlift, einer Ptosis-Korrektur oder einer Faltenbehandlung ist möglich. Ob eine Kombination fachlich sinnvoll ist, entscheidet der Befund – nicht jeder Patient benötigt beides.
Bei ausgeprägtem Hautüberschuss ja. Systematische Übersichtsarbeiten zeigen nach einer Oberlidblepharoplastik eine messbare Verbesserung des oberen Gesichtsfelds; einzelne Studien berichten mittlere Zunahmen in der Größenordnung von rund 30 Prozentpunkten.
Auch Beschwerden wie Druckgefühl über den Augen, vorzeitige Ermüdung beim Lesen oder das reflexartige Anheben der Stirn bessern sich häufig. Auf die Sehschärfe selbst hat der Eingriff keinen Einfluss – dafür sind Brille, Linse oder Netzhaut zuständig, nicht das Lid.
Blutverdünnende Medikamente sowie Präparate wie Acetylsalicylsäure, hochdosiertes Vitamin E, Ginkgo oder Fischöl sollten – ausschließlich nach Rücksprache mit dem verordnenden Arzt – rechtzeitig pausiert werden. Setzen Sie niemals eigenmächtig Medikamente ab.
Verzichten Sie zwei Wochen vor und nach dem Eingriff möglichst auf Nikotin, da Rauchen die Wundheilung nachweislich verschlechtert. Am Operationstag kommen Sie bitte ungeschminkt, ohne Kontaktlinsen und mit einer Begleitperson für den Heimweg.
Leichte Bewegung ist nach wenigen Tagen erlaubt. Sport mit Anstrengung, schweres Heben, Sauna und Solarium sollten drei bis vier Wochen pausiert werden, da sie Schwellung und Nachblutungsrisiko erhöhen.
Kontaktlinsen sollten etwa zwei Wochen pausiert werden, Augen-Make-up nach der Fadenentfernung wieder vorsichtig aufgetragen werden. Konsequenter Sonnenschutz auf der frischen Narbe für mindestens drei Monate verbessert das Narbenergebnis deutlich.
Ordination & Anfahrt
Beratung und Eingriff finden in privater Ordination statt – mit ausreichend Zeit für ein gründliches Gespräch.
Öffentlich erreichbar über U1 Vorgartenstraße bzw. U2 Donaumarina. Bitte prüfen Sie die aktuelle Anbindung vor Ihrem Termin.
E-Mail: info@leogmelch.at
Web: https://www.leogmelch.at
Bitte senden Sie keine sensiblen Gesundheitsdaten per unverschlüsselter E-Mail. Für medizinische Fragen vereinbaren Sie bitte einen Termin.
Nächster Schritt
In der Erstberatung klären wir, ob überhaupt ein Eingriff sinnvoll ist – und wenn ja, welcher. Ohne Verkaufsdruck, mit klarer Empfehlung.
Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieser Website dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Angaben zu Dauer, Heilungsverlauf und Häufigkeiten sind Durchschnittswerte aus der Fachliteratur; der individuelle Verlauf kann davon abweichen. Zuletzt fachlich geprüft: August 2026.